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Malerei, Plastiken und Skulpturen aus Europa

                                  von Gerhard Holzmann

 

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Biografie von RAINER BAIER
bei Artforum-Europe .com

Lebenslauf

Geboren 1947 in Rottweil

Seit 1975 Fachlehrer für Kunst und Technik

Seit 1998 an einer Sonderschule für Körper-und Geistigbehinderte in Künzelsau

Ausstellungen

  • 1966 „Parc Ferme“ Mannheim
  • 1971 „Galerie Kemmerer“ Heidelberg
  • 1972 „Galerie 1“ Esslingen
  • 1977 „Quallerie“ Esslingen
  • 1979 Buchhandlung Niedlich Stuttgart
  • 1986 „Kleine Galerie“ Heidenheim
  • 1992 Kreissparkasse Heidenheim
  • 2001 Altes Schloß Öhringen

Biographisches zu meiner Kunst

„Bilder erklären heißt, ihnen einen Teil ihres Geheimnisses nehmen“.

Diesen Satz möchte ich in gewisser Weise über mein gesamtes künstlerisches Schaffen stellen. Malerei ist für mich gleichbedeutend mit Freiheit. Sowohl meiner gestalterischen Freiheit als auch der des Betrachters, wenn es darum geht, das, was er sieht, unvoreingenommem auf sich wirken zu lassen.In diesem freien und assoziativen Vorgehen liegt für mich der Reiz des Malens.

So sehe ich mich auch eher in der Tradition eines Musikers,der die Bühne betritt,und allenfalls mit kurzen Kommentaren sein Publikum auf das nächste Stück einstimmt.Der aber die Musik als solche unkommentiert stehen lässt.Sie muß für sich sprechen und bedarf keiner Erklärungen .

Oftmals verliert auch etwas durch Erklärungen und viele Worte seine Magie und wird plötzlich banal.

Ein Bildtitel kann vielleicht ein Anstoß sein, aber er ist meine subjektive Wahl, die ich abseits der gängigen Denk- und Einordnungskategorien getroffen habe.

Malerei ist deshalb auch für mich der Versuch, in eine andere, eine weiter gefasste Realität hinüberzuwechseln,um dort auch wieder eine Wirklichkeit entstehen zu lassen, die eher intuitiven Gesetzen und Regeln folgt. Die sich loslösen will von den Normen, Gesetzen und Zwängen nach denen wir uns und unsere Welt einordnen und beurteilen. Aber ohne meine Erfahrungen im Hier und Jetzt wäre diese andere Wirklichkeit überhaupt nicht vorhanden und somit auch nicht darstellbar. Das eine bedingt sozusagen das andere und wird dadurch erst möglich.So wie es die Nacht ohne den Tag nicht gäbe.

Das,was mich selbst als Betrachter anspricht, hat auch immer etwas zu tun mit dem, wie etwas gemacht wurde.So wie man einer bestimmten Musik gerne zuhört und sie in sich aufnimmt, muss ich mich auch bei einem Bild, aus welchen Gründen auch immer, und ohne es genauer benenennen zu müssen, angezogen und angesprochen fühlen um es länger oder immer wieder betrachten zu wollen.

Aus diesem Grunde lässt sich eine weitere, wichtige Maxime für mein künstlerisches Schaffen in dem Satz von Delacroix zusammenfassen:

“Der grösste Vorzug eines Bildes ist es, dem Auge ein Fest zu sein“.

Ein Fest hat etwas mit Freude und Feiern zu tun. Hat, je nach Anlass, etwas Feierliches oder Erhabenes, etwas Leichtes oder Unbeschwertes, dem es aber deswegen nicht an Ernsthaftigkeit fehlen muss. Es lässt uns vielleicht für einen Moment den Alltag vergessen.

Wenn es mir gelingt, etwas davon auch den Betrachter meiner Bilder spüren zu lassen, habe ich das erreicht,was ich mit meiner Malerei erreichen möchte.

 

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